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Unsere Hilfe

Lebensmittelausgabe in Cantate Domino

Die Lebensmittelausgabe im Hof der Kirche Cantate Domino kann derzeit weiterhin geöffnet bleiben. Hier bekommen Menschen mit Frankfurt-Pass dienstags Lebensmittel über die Frankfurter Tafel.

Dienstags ab ca. 12:30 Uhr ist die Lebensmittelausgabe in Cantate Domino, Ernst-Kahn-Straße 20, geöffnet. Hier können Menschen mit Frankfurt-Pass, die außerdem für diese Ausgabestelle registriert sind, alle 14 Tage einen Vorrat an Lebensmitteln bekommen. Die Stelle erhält die Lebensmittel über die Frankfurter Tafel, ein Team von Ehrenamtlichen übernimmt die Ausgabe.

Bitte beachten Sie: zur Zeit können wegen der beengten Situation durch COVID-19 keine neuen Registrierungen vorgenommen werden.

 

„Tafel“ in Cantate Domino in Zeiten von Corona

Die Lebensmittelausgabe in Cantate Domino, die Helga Burger mit einem bewährten Team seit ca. 20 Jahren organisiert, hat in Corona-Zeiten ein Problem: dieses Team ist inzwischen im Durchschnitt gute 70 Jahre alt und gehört damit zum Risiko-Kreis (was man nicht denkt, wenn man sie schon einmal hat arbeiten sehen!).

Daher war die Frage, ob man die Arbeit in Zeiten von Corona einstellen muss. Aber der Ortsausschuss von Cantate Domino hat nach reiflicher Überlegung die Weiterführung bis auf weiteres als vertretbar angesehen und ihr zugestimmt.

Am Dienstag, 24.3. konnte die Ausgabe mit einem neuen jungen Team fortgesetzt werden.

Vanessa Ohlig, die Sozialpädagogin vom Klub für Kids, Gemeindepädagogin Lotte Vogt und Christine Tries vom Kirchenvorstand konnten mit Helga Burger eine fast berührungslose Übergabe von Organisation und Ablauf hinbekommen. Aus dem Kreis junger Leute, die in der Gemeindejugend engagiert sind, und ihren Freunden fand sich ein kleines Team, das den ersten Versuch wagen wollte.

Am Morgen des 24.3. hatten die drei Organisatorinnen noch kräftig Lampenfieber, ob alles laufen würde, aber es hat prima geklappt. Zum Glück sind die zwei jüngsten Helfer/innen des bisherigen Teams (beide um die 40) dabei, außerdem die Hauswirtschafterin vom Klub für Kids, deren geübter Hausfrauenblick für das Aussortieren von angeschlagenem Obst und Gemüse sehr hilfreich war.

Es war ein tolles Team, und wer bis zum Wochenende nicht hustet, will nächste Woche wiederkommen. Ja, es hat auch Spaß gemacht!

Lebensmittel werden von der Frankfurter Tafel geliefert, und dort gibt es genug Nachschub, wir waren reichlich versorgt. Und zur Zeit kommen deutlich weniger Besucher/innen als sonst, so dass sich all unsere Befürchtungen wegen gedrängter Warteschlangen nicht bewahrheitet haben. Die Menschen konnten in Ruhe einzeln an die Ausgabe kommen, bei Wartezeiten von allenfalls mal 15 Minuten. Und Schlange-Stehen mit Abstand kann man inzwischen offenbar überall fast von allein.

Wir sind uns trotz aller Freude über den guten Verlauf des ersten Termins bewusst, dass man sich sowohl bei der Arbeit dort das Virus holen kann, als auch, unerkannt infiziert, es dort weitergeben kann, Einweg-Handschuhe und Mundschutz hin oder her. Wir meinen aber nach gründlicher Diskussion im Vorfeld, dass ein großer Teil von uns es irgendwann sowieso bekommen muss, und dass es für diesen Zweck auch vertretbar ist, evtl. die gebotene Verlangsamung der Infektionskette zu durchbrechen, so wie es ja auch die Mitarbeiter/innen in den Supermärkten etc. tun (müssen).

Zum Schluss eine nette Anekdote am Rande: Im Gespräch mit einem Kunden aus Heddernheim fiel auch der Name Thomaskirche: worauf es ein dickes Lob für das letztjährige Krippenspiel gab, „wo die Kinder immer so doll an die Tür geklopft und dazu gesungen haben.“ So kreuzen sich Wege an unerwarteten Stellen.

26.3.2020   Christine Tries

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